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Ein Wort zu Thunfisch
Ein leider immer noch weit verbreiteter Irrtum ist, dass die Thunfischkonservenindustrie global für den katastrophalen Zustand bestimmter Thunfischarten, wie z.B. für die (Beinahe-) Ausrottung der Blauflossenthunfische (u.a. Roter Thunfisch) verantwortlich ist. Sehr bedauerlich in diesem Zusammenhang ist, dass auch die Berichterstattung einiger Umweltschutzorganisationen den Sachverhalt durch Simplifizierung und Verallgemeinerung verfälscht darstellt.Als der deutsche Fachverband für Importeure von konservierten Lebensmitteln und insbesondere von Thunfisch- Konserven halten wir es für geboten, sich mit den tatsächlichen Fakten bei der doch sehr komplexen Situation beim Fischfang und Handel mit Thunfisch auseinanderzusetzen.
Die Importeure von Thunfisch-Konserven, die im Waren-Verein der Hamburger Börse e.V. vertreten sind, haben am Anfang der Neunziger Jahre in Deutschland Pionierarbeit geleistet und eine Initiative zum Schutz von Delphinen beim Thunfischfang mit aufgebaut. Der Waren-Verein ging eine bis heute erfolgreiche Kooperation mit der amerikanischen Umweltschutzorganisation Earth Island Institute (EII) und der vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründeten Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (München) ein. Durch die Förderung der Importeure konnte ein weltweites und engmaschiges Überwachungs- und Monitoring-System (SAFE) etabliert werden, das neben dem Schutz der Delphine auch den Einsatz der schonendsten Fangmethoden, eine Rückverfolgbarkeit der verarbeiteten Rohware und einen kleinstmöglichen Beifang von Nicht-Ziel-Arten bietet. Damit gehört die dem SAFE-Programm angeschlossene Thunfischkonservenindustrie heute zu den weltweit am strengsten überwachten und kontrollierten Fischereien überhaupt.
Als Beitrag für eine ausgewogene Auseinandersetzung mit den Fakten geben wir gerne eine Stellungnahme der amerikanischen Organisation Earth Island Institute weiter:
http://www.waren-verein.de/thunfisch.pdf
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